Hier unser Protokoll:
- Am 21. April 2008 nutzten Mitglieder des Vorstandes des Schulelternrates
die Möglichkeit, auf der Vorstandssitzung des Elternrats des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums
(KäKo) Halberstadt Antworten auf Fragen zum Blockunterricht zu bekommen.
(Frau Barner, Herr Schließburg, Frau Gebbert, Frau Schmidt)
- Am KäKo wird seit 6 Jahren diese Unterrichtsform praktiziert, somit
konnten die meisten Halberstädter Eltern keine Auskunft zum Übergang
(45 Minuten auf 90 Minuten) geben. Aber ein Vater, dessen älterer Sohn
die Umstellung mitgemacht hatte, berichtete, dass sein Sohn rückblickend
sehr froh über die neue Unterrichtsorganisation gewesen ist. Das A und
O ist die Einstellung und das Engagement der Lehrer, denn 90 Minuten Unterricht
verlangen eine veränderte Unterrichtsmethodik.
- Anlass für die Umstellung auf Blockunterricht im KäKo war seinerzeit
die Unzufriedenheit mit der Qualität des Unterrichtes (zu viel Frontalunterricht,
nur Fakten- und wenig Kompetenzvermittlung)
- Vorteile aus Sicht der Eltern:
• Anfertigung der Hausaufgaben für weniger Fächer nötig
(Vorbereitung kann intensiver sein, Konzentration auf Weniges)
• leichtere Schulranzen
• Möglichkeit der Hausaufgabenanfertigung in der Schule, da dies
für die unteren Klassen in einem Block eingebaut ist. Dies kommt vor allem
auch bei den Fahrschülern gut an. (KäKo ist offene Ganztagsschule,
5.-9. Klasse)
• stressfreier Tagesablauf, da der Wechsel der Unterrichtsräume und
die Einstellung auf das jeweilige Fach durch den 90-Minuten-Rhythmus fast um
die Hälfte reduziert ist
• Von der Schule geplante kulturelle Veranstaltungen lassen sich besser
in den Schulablauf integrieren.
- Nachteile: keine
(Die Schulleiterin ergänzt dazu: Problematisch wird es bei Unterrichtsausfall,
wenn z. B. ein Fach immer wieder von Feiertagen betroffen ist, wirkt das gleich
doppelt. Dies verlangt ein gutes Händchen bei der Unterrichtsplanung.)
- Weitere Anfragen unsererseits
Gibt es denn für die Kinder Freistunden, beispielsweise durch die Fächer
mit Einzelstunden oder mit ungerader Stundenanzahl?
Dies wird natürlich möglichst vermieden. Die Stundenpläne sind
gemischt gestaltet, also teils mit dem 14-Tage-Rhythmus (A- und B-Woche), teils
mit sogenannten Randstunden.
Durch das Zusammenlegen der Stunden eines Faches treten größere
Pausen auf. Gibt es hierdurch nicht Probleme, sich den Stoff einzuprägen,
geht nicht etliches verloren?
Nein. Es ist bei den meisten Kindern eigentlich egal, ob ein Tag oder eine Woche
zwischen dem Unterricht in dem jeweiligen Fach liegt. Durch die im Blockunterricht
möglichen und auch notwendigen neuen Lehrmethoden können aber die
Themen in unterschiedlicher Weise erarbeitet werden, sodass sogar meist ein
besserer Einprägungseffekt entsteht.
Fällt es den Kindern nicht schwer, 90 Minuten dem Unterricht zu folgen?
Nein, auch den Kleineren nicht. Wenn die Lehrer merken, dass die Luft raus ist,
wird eine Bewegungspause gemacht. Diese ist in den 5. und 6. Klassen fest integriert,
in den höheren Klassenstufen dann je nach Bedarf möglich.
Wie sieht eine Bewegungspause aus?
Diese erfolgt in 3 Phasen: Bewegung – Entspannung – Konzentration.
Meist übernimmt ein Schüler die Anleitung.
Gibt es Probleme bei der Umstellung auf die 90 Minuten (beim Übergang
von der Grundschule)?
Die Kinder gewöhnen sich sehr schnell an die neuen Zeiten und den neuen
Rhythmus. Viele haben auch schon Erfahrungen mit dem Blockunterricht aus der
Grundschule. Am Tag der offenen Tür kommen diesbezüglich sogar konkrete
Anfragen der Eltern, die dieses Modell für ihre Kinder fortgeführt
sehen wollen.
Hat der Blockunterricht eine positive Wirkung auf die Teilnahme an der Schulspeisung?
Ob das Angebot der Schulspeisung angenommen wird, hängt vor allem von der Qualität des Essens ab. Zeitlich hatten wir zunächst 30 Minuten für die Mittagessen-Pause vorgesehen. Dies haben wir auf 35 Minuten korrigiert.
Wie gestaltet das KäKo die relativ langen Pausen?
Gegen Abgabe des Schülerausweises werden Spielgeräte ausgegeben. Der
Schulhof wurde so umgestaltet, dass er aus einem Bewegungs- und einem Ruheplatz
besteht.
In den unteren Klassen beginnt die erste Pause mit einem Frühstück
im Klassenverband gemeinsam mit dem jeweiligen Lehrer.
Sollte ein Aufenthalt wegen schlechten Wetters im Freien nicht möglich
sein, halten sich die Kinder in den Fluren des Schulgebäudes auf.
- Die Eltern des KäKo signalisierten, für weitere Erfahrungsaustausche gern bereit zu stehen, und verabschiedeten uns mit den Worten: „Machen Sie es, Sie werden es nicht bereuen!“
gez. Marion Schmidt
stellvertretende Vorsitzende des Schulelternrates
Wie sich Eltern ihre Brötchen verdienen..- Eltern stellen Schülern der 9. Klassen ihre Berufe vor
Gedenkrede anlässlich der ECCE-Feier am 24.11.2007 von Prof. Dr. Armin Willingmann
Vorsitzender des Schulelternrates: Prof. Dr. Armin Willingmann
Stellvertreterin: Marion Schmidt
Es ist schon zu einer schönen Tradition geworden. Jedes Jahr zur Adventszeit finden sich sangesfreudige Eltern und Lehrer zur Gestaltung eines Weihnachtskonzertes zusammen. Wenn auch sie gerne daran teilnehmen möchten, melden sie ich einfach im November im Gymnasium.
Vorsitzender des Schulelternrates: Prof. Dr. Armin Willingmann
Stellvertreterin:Frau Cary Barner
Der Schulelternrat ist die Versammlung der Vorsitzenden der Klassenelternvertretungen.
Er tritt drei- bis viermal im Jahr zu Sitzungen zusammen, auf denen aktuelle
klassenübergreifende Belange des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums erörtert
werden.
Auf diesen Sitzungen gibt in der Regel der Schulleiter einen Bericht über
die Situation an der Schule, verweist auf Probleme und informiert über
Veranstaltungen. Der Vorstand berichtet über seine Aktivitäten als
Vertretung der Elternschaft, insbesondere im Rahmen der Gremienarbeit auf Kommunal-
und Landesebene (Kreiselternrat; Stadtelternrat; Ministerialverwaltung; Landespolitik)
sowie bei laufenden Projekten (z. B. Mitwirkung am Tag der offenen Tür,
Präsentation von Berufsfeldern durch Eltern).
Der Schulelternrat bringt sich aktiv in die Fortentwicklung des Schulprofils
ein und wirkt in entsprechenden Arbeitsgruppen mit; er unterstützt zudem
die Schulleitung bei der Durchsetzung von Forderungen an den Schulträger,
insbesondere in Personal- und Ausstattungsangelegenheiten. Darüber hinaus
kooperiert die Elternvertretung eng mit dem Förderverein des Gymnasiums.
Der Vorstand wird aus der Mitte des Schulelternrats für zwei Jahre gewählt,
zuletzt in der Sitzung vom 11. Oktober 2007.
Der Schulelternrat wählt zudem aus seiner Mitte acht Eltern für die
Teilnahme an der Gesamtkonferenz. Die mindestens zweimal im Jahr tagende Gesamtkonferenz
aus Lehrer-, Schüler- und Elternvertretern (im Verhältnis 16 : 8 :
8) berät und beschließt wesentliche Angelegenheiten der Schule, die
ein Zusammenwirken von Lehrern, Eltern und Schülern erfordern.
Elternvertreter der Gesamtkonferenzen für das Schuljahr 2009/10 aufgrund der Wahl vom 15.09.2009:
- Frau Barner 7a
- Frau Bormann 6c
- Frau Schmidt 11a
- Frau Rieger 8a
- Frau Birkefeld 7c
- Herr Schließburg 9c
- Herr Rothert 5b
- Herr Prof. Dr. Willingmann 7a
Anmerkung: Herr Dörksen (11b) erklärt sich bereit, die Elternschaft in der
Gesamtkonferenz zu vertreten, möchte jedoch auf eine Mitwirkung im
Elternratsvorstand verzichten.
Mit selbst gebackenem Kuchen, heißem Kaffee und fruchtigem Tee empfingen wir die zahlreichen Besucher unseres Gymnasiums am Tag der offenen Tür. Wieder einmal hat es sich gezeigt, dass unser Angebot super gut ankommt - zwischenzeitlich war kein Platz mehr zu bekommen!
Die Muttis und Vatis freuten sich über eine Verschnaufpause während des Rundganges durch das vielleicht künftige Schulgebäude ihrer Sprösslinge, die sich ihrerseits eine kleine Stärkung bei uns abholten, bevor es zum nächsten Angebot in die Fachräume ging. Natürlich fanden auch wieder zahlreiche Lehrer und Schülerlotsen den Weg ins Elterncafé, indem eine muntere und gesprächsfreudige Atmosphäre herrschte - schön! Als dann noch die Musiker an Klavier und Querflöte aufspielten, war die Stimmung perfekt...
Zwar wurden der Kuchen von den Eltern und der Kaffee von der Schule spendiert, doch in unserer Dankeschön-Geldbox klingelte es immer wieder: Mit 104,85 Euro konnten wir so die Theatergruppe um Frau Heubner überraschen, die sich echt gefreut hat und ja auch diesen Tag der offenen Tür wieder einmal mit einer gelungenen Aufführung bereichert hatte. Toll!
Ganz herzlich möchte ich natürlich denjenigen Eltern danken, die für den leckeren Kuchen sorgten und vor Ort tatkräftig mit anpackten. Dies waren Frau Gebbert, Frau Barner, Frau Dr. von Rosenberg, Frau Fischbach, Herr Sinnecker, Herr Stein, Herr Schließburg, Herr Henke und Herr Kunze.
Protokoll der Wahlen zum Vorstand des Schulelternrats vom 15.09.2009
Protokoll der Sitzung des Schulelternrates vom 15.September 2009
Protokoll der Sitzung des Schulelternrates vom 1. Februar 2010